Podscribe Benchmark Report Q4/2025

Der neue Podscribe Performance Benchmark Report Q4/2025 ist da – und liefert einige der spannendsten Audiozahlen des Jahres. Das Update zeigt klar: Podcast-Werbung wirkt – und sie liefert massive Net-New-Reach-Potenziale, die Radiomacher aktiv für sich nutzen können.
(Sneak Peek aus dem Update)

Im Mittelpunkt stehen vier Kernbereiche:
• Incrementality nach Branchen
• Best-performing Podcast-Genres
• B2B- vs. B2C-Performance
• Net-New-Reach-Benchmarks

Für Radiosender ist dieser Report ein Geschenk – denn er liefert Argumente, Strategien und konkrete Wachstumshebel für Vermarktung und Markenaufbau gleichermaßen.


1) Podcasts liefern starke Incrementality – und damit den perfekten Reichweitenmotor für Radio

Der Report zeigt: Unterschiedliche Branchen profitieren unterschiedlich stark von Audio-Incrementality – also zusätzlicher Reichweite und Wirkung, die andere Kanäle nicht erreichen.

Für Radiomacher heißt das:
Wer Audio bucht, will mehr als Wiederholung – er will zusätzliche Wirkung im Funnel.
Ein gut produzierter Sender-Podcast wird damit zur perfekten Ergänzung für klassische Radiowerbung:

Warum das wichtig ist:

  • Podcast-Ads erreichen Zielgruppen, die Radio nicht täglich einschalten.
  • Marken erzielen nachweisbar höhere Aufmerksamkeit in der Kombination von On-Air + On-Demand.
  • Der Podcast schafft wiederkehrende Touchpoints, die sich im linearen Programm so nicht abbilden lassen.

Kurz gesagt:
Podcasts machen Radiokampagnen messbar stärker.


2) Diese Podcast-Genres performen 2025 am besten – ideale Chancen für Radio

Der Report listet klar: Best-performing Genres nach Werbewirkung.

Typische Top-Kategorien (branchenübergreifend):

  • News & Politics
  • True Crime
  • Business & Entrepreneurship
  • Health & Wellness
  • Sports

Für Radiosender spannend, weil:

  • Viele dieser Themen deckt Radio ohnehin ab – nur noch nicht im On-Demand-Format.
  • Sender können bestehende Marken („Morning Show“, „Sport-Experte“, „True-Crime-Reporter“) nahtlos in Podcast-Extensions übersetzen.
  • Genres mit hoher Performance sind besonders attraktiv für Werbekunden – ein direktes Vermarktungspotenzial.

Strategischer Hebel:
Ein Podcast muss kein Zusatz sein – er kann das digitale Premiumprodukt eines Senders sein.


3) B2B vs. B2C: Warum beide Seiten für Radio relevant sind

Die Daten zeigen deutliche Unterschiede im Verhalten von B2B- und B2C-Kampagnen (Podscribe Sneak Peek):

  • B2C: Hohe Response-Raten in Entertainment-, Wellness- und Lifestyle-Genres.
  • B2B: Stärkere Wirkung in Business-, News- und Tech-Podcasts.

Für Radiosender bedeutet das:
Ein Podcastportfolio kann sowohl klassische Konsumentenbranchen als auch hochwertige B2B-Kampagnen anziehen.

Das ist ein Vorteil, den lineares Radio seltener ausspielen kann.


4) Net-New Reach: Der wichtigste Wert für Radio – und die größte Chance

Einer der wertvollsten Benchmarks des Reports:
Net-New Reach = Wie viele Menschen erreicht eine Kampagne ausschließlich im Podcast-Kanal – und NICHT über andere Medien?

Hier glänzen Podcasts besonders.

Warum das für Radiosender entscheidend ist:

  • Viele Sender verlieren junge Zielgruppen im linearen Programm – Podcasts holen sie zurück.
  • Werbekunden suchen “frische Reichweite”, die lineare Medien allein nicht bieten.
  • Radio-Brand + Podcast-Brand = ein Gesamtangebot, das konkurrenzlos im Audio-Markt steht.

Fazit:
Wenn du Net-New Reach liefern willst, brauchst du Podcasts im Portfolio.


Warum Podcasts für Radiosender 2025 ein massiver Marketing-Zugewinn sind

Neben Werbeeinnahmen bieten Podcasts Sendern strategische Vorteile, die oft unterschätzt werden:

1) Podcasts machen die Radiomarke „auffindbar“ – auf Plattformen außerhalb des UKW-Kosmos.

2) Sie verlängern Personality-Branding – Hörer bauen echte Bindung auf.

3) Sie erzeugen organisches Wachstum – jeder Podcast-Episode ist ein Marketingmoment.

4) Sie holen Zielgruppen zurück, die Radio selbst nicht mehr erreicht.

5) Sie liefern Daten, die lineares Radio nicht hat – Completion Rates, Engagement, Attribution.

Damit wird klar:
Ein Podcast ist keine Nebenbei-Produktion. Er ist ein Marketingkanal, ein Reichweitenhebel und ein Vermarktungsprodukt – alles in einem.


Praktische Umsetzung für Radiosender

So nutzt du die Podscribe-Benchmarks für deinen Sender:

1. Erstelle gezielt Podcasts in den Top-Performing-Genres.

True Crime, Business, News – 1:1 kompatibel mit Radio-DNA.

2. Sales-Argumentation anpassen: „Radio + Podcast = nachweisbar höhere Wirkung“.

3. Podcast als Lead-Generator für On-Air nutzen

(z. B. exklusive Folgen im Programm anteasern, Personality-Crosspromotion).

4. Kampagnen-Pakete bauen:

On-Air Spots + Podcast Ads + Social Cuts = maximaler Funnel-Impact.

5. Net-New-Reach als KPI aktiv verkaufen.


Abschluss: Was Radiomacher jetzt konkret tun sollten

Der Podscribe Q4/2025 Report zeigt eindeutig:
Audio wirkt – und Podcasts sind 2025 die effizienteste Form, neue Zielgruppen zu erreichen.

Für Radiosender bedeutet das:
Jetzt ist die Zeit, Podcasts nicht mehr als Nebenprodukt zu betrachten, sondern als Kernbestandteil einer modernen Audiostrategie.

Wer heute Radio macht, muss morgen auch Podcast machen.
Und je früher Sender anfangen, desto größer wird ihr Vorsprung im Markt.