Als Anfang Januar 2026 große Teile Berlins bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt mehrere Tage ohne Strom waren, zeigte sich eindrucksvoll, welche Rolle Radio in Ausnahmesituationen einnehmen kann. Zehntausende Menschen saßen in kalten Wohnungen ohne Licht, Heizung, Internet oder warmes Wasser fest – eine Lage, die für viele schnell zur existenziellen Belastung wurde.

In dieser Situation reagierten 104.6 RTL und 105’5 Spreeradio gemeinsam mit der internationalen Hotelgruppe Minor Hotels schnell, pragmatisch und unbürokratisch: Innerhalb kürzester Zeit wurde eine Soforthilfe organisiert, bei der 100 kostenfreie Hotelzimmer für betroffene Menschen bereitgestellt wurden.

Radio als Teil der Stadt – nicht nur als Sender

Die Aktion machte deutlich, was lokales Radio im Kern auszeichnet: Nähe, Vertrauen und ein tiefes Verständnis für die Lebensrealität der Menschen vor Ort. Als Teil des RTL Audio Center Berlin sind 104.6 RTL und 105’5 Spreeradio seit Jahren fest in der Stadt verankert – mit direktem Draht in die Kieze, zu Institutionen, Unternehmen und zur Bevölkerung.

Diese Verwurzelung erwies sich im Blackout als entscheidender Vorteil. Während offizielle Informationen teils nur verzögert verfügbar waren, konnten die Sender nicht nur informieren, sondern aktiv handeln. Radio wurde in diesem Moment zum Vermittler, Koordinator und Möglichmacher.

Schnelle Hilfe durch starke Partnerschaften

Gemeinsam mit Minor Hotels, zu denen unter anderem die Marken NH, NH Collection und nhow gehören, stellten die Sender kurzfristig 100 Hotelzimmer in Berlin zur Verfügung. Ziel war es, betroffenen Familien und Einzelpersonen einen warmen, sicheren Rückzugsort zu ermöglichen – ohne bürokratische Hürden und ohne lange Entscheidungswege.

Marc Haberland, Geschäftsführer des RTL Audio Center Berlin, brachte die Haltung der Sender auf den Punkt: Die Aktion stehe exemplarisch für die besondere Stärke des Radios – nah an den Menschen, handlungsfähig in Ausnahmesituationen und fest verankert in der Gemeinschaft.

Auch Minor Hotels betonten ihre Verantwortung in dieser Situation. Der Stromausfall habe viele Menschen unvorbereitet getroffen, gerade deshalb sei es wichtig gewesen, schnell und konkret zu helfen.

So erhielten Betroffene Unterstützung

Während des Stromausfalls konnten sich Betroffene aus dem Blackout-Gebiet im Südwesten Berlins direkt bei 104.6 RTL oder 105’5 Spreeradio melden – telefonisch oder per WhatsApp. Die Redaktionen nahmen die Anfragen auf, prüften die jeweilige Situation und vermittelten anschließend unbürokratisch ein passendes Hotelzimmer in einem der Berliner Häuser von Minor Hotels.

Die Sender übernahmen damit nicht nur eine kommunikative Rolle, sondern agierten aktiv als Schnittstelle zwischen Hilfesuchenden und Unterstützern.

Warum diese Aktion mehr ist als eine Hilfsmaßnahme

Der Berliner Blackout hat einmal mehr gezeigt, dass Radio weit über Unterhaltung und Information hinausgeht. In Krisenmomenten wird seine gesellschaftliche Funktion besonders sichtbar: Radio schafft Orientierung, verbindet Akteure und kann konkrete Hilfe ermöglichen.

Gerade lokale Sender profitieren von ihrer Glaubwürdigkeit, ihrer Reichweite und ihren Netzwerken. Sie kennen die Stadt, die Menschen und die relevanten Ansprechpartner – und können dadurch schneller reagieren als viele andere Mediengattungen.

Fazit: Relevanz, die man spürt

Die Soforthilfe von 104.6 RTL, 105’5 Spreeradio und Minor Hotels war ein starkes Beispiel dafür, wie lokale Medien Verantwortung übernehmen können. Sie zeigte, dass Radio auch 2026 ein unverzichtbarer Bestandteil der städtischen Infrastruktur ist – besonders dann, wenn andere Systeme an ihre Grenzen stoßen.

Radio verbindet. Und in diesem Fall hat es nicht nur informiert, sondern ganz konkret geholfen.